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Sinai (Egypt)
Nächster Termin: 20. Februar - 2. März 2007
Das Informationsblatt können Sie hier laden.
Ägypten - Reiseinformation
| Visabestimmungen | Besucher
benötigen für die Einreise nach Ägypten einen Reisepaß
der bei der Ausreise noch mindestens 6 Monate gültig ist. Für
die meisten Touristen ist es möglich, ein Visum bei der Einreise
zu erlangen. Bitte erkundigen Sie sich vorab bei der Ägyptischen
Botschaft oder den Internetseiten des jeweiligen Aussenamtes/Ministeriums
nach den Visabestimmungen für Ihre Staatsbürgerschaft.
Es gibt zwei Arten von Visa für
Ägypten: Wenn Sie Ihren Urlaub nur im westlichen Teil
des Sinai verbringen wollen (ohne den Ras Mohammed Nationalpark
oder das Wrack der Thistlegorm zu besuchen), können Sie auch
ein Sinai Visum erwerben.
Es ist kostenlos und ermöglicht Ihnen einen zweiwöchigen
Aufenthalt. Dieses Visum ist nur an den Flughäfen von Sharm
El Sheikh und Taba sowie an der Israelisch-Ägyptischen Grenze
in Taba erhältlich. Es gibt keine Möglichkeit doch noch
ein volles Ägyptisches Visum zu bekommen nachdem Sie eingereist
sind. Belgische, Deutsche und Italienische Touristen können Ägypten jetzt ohne Ihren Reisepaß besuchen! Sie müssen nur ein Einreiseformular ausfüllen und erhalten ein Visum das für eine einmalige Einreise und 30 Tage Aufenthalt gültig ist. Dieses Touristenvisa kostet 15 US$ (kann auch in Euro bezahlt werden) und es wird demnächst möglich sein es in El Mogamaa, Tahreer Square, Cairo, auf drei Monate (und mehr) zu verlängern. Visamarken und Paßbild werden auf das
Einreiseformular geklebt. Der Tourist muß dieses immer bei
sich tragen, so daß ein Reisepaß überflüssig
wird. Sie können dieses Visa bei der Einreise an allen internationalen
Flughäfen in Ägypten erhalten. |
| Gepäckbestimmungen | Erkundigen Sie sich bei Ihrer Fluggesellschaft
nach der Möglichkeit Tauchgepäck anzumelden. Einige erlauben bis zu 30kg zusätzlich. Manche
Fluggesellschaften lassen keine Ponyflaschen an Bord zu, andere
bestehen |
| Zollbestimmungen: | Sie dürfen 250g Tabak oder 50 Zigarren, einen Liter Alkohol und persönliche Habseligkeiten einführen. In Ägypten sind Zigaretten billig, Sie brauchen also keine mitzubringen - es sei denn Sie rauchen eine ausgefallene Marke. Falls Sie mit teuren elektronischen Geräten wie Kameras oder Computer reisen, werden Sie diese eventuell in Ihren Reisepaß einschreiben lassen müssen. Damit soll sicher gestellt werden, daß diese bei der Ausreise wieder mitgeführt werden. |
| Bakschisch | "Bakschisch" vergleichbar unserem Trinkgeld wird in Ägypten für jede noch so kleine Dienstleistung fällig. Man sollte daher immer einen Vorrat an kleinen Scheinen parat haben. Die Größe des Bakschisch ist abhängig von der Dienstleistung und davon, was man selber geben möchte. Mit 2 - 5 Pfund sollte man in den meisten Fällen richtig liegen. Ausgenommen davon sind große internationale Hotels und einige Museen, die mit "No tips, please"-Schildern auch darauf hinweisen. |
| Bettler | Ägyptens Straßen sind voll von bettelnden Kindern, Frauen und Alten. Wer wirklich arm ist oder wer zu der gut organisierten und wohlhabenden Bettlermafia gehört, ist kaum zu unterscheiden. Wenn Sie mit Geld wirklich Armen helfen wollen, geben Sie es am besten dem Scheich einer Moschee, der das Almosen ohne Abzug von Verwaltungsgebühren oder Ähnlichem an Bedürftige weitergibt. |
| Der böse Blick | Die Ägypter sind eines der abergläubischsten Völker der Erde, so wusste schon Herodot zu berichten. Die Schönheit eines Kindes über den grünen Klee zu loben oder eine kinderreiche Familie mit ausgestrecktem Finger abzuzählen, weckt nach dem Volksglauben die schlafenden bösen Dschinne. Zurückhaltung schützt vor dem Fluch des bösen Blicks. |
| Einladungen | Einladungen zum Essen oder zu einer Hilfeleistung werden im Orient schnell ausgesprochen - nicht alle sind ernst gemeint. Am besten lehnt man zweimal ab. Folgt dann eine dritte Einladung, darf man sie auch für bare Münze nehmen und einwilligen. |
| Einreise | Deutsche benötigen zur Einreise ein Visum, daß direkt bei der Ankunft ausgestellt wird. Bei Pauschalreisen übernimmt dies meist der Reiseveranstalter. Außerdem wird ein, noch mindestens 6 Monate gültiger, Reisepaß benötigt. |
| Gastgeschenke | Die Wahrscheinlichkeit, von einer ägyptischen Familie zum Essen eingeladen zu werden, ist ziemlich groß. Was mitbringen? Mit Blumen liegt man ziemlich falsch - es sei denn, sie sind eine kleine Beigabe zum Paket Süßigkeiten, von dem alle Beteiligten nach dem Essen mehr haben als nur einen schönen Anblick, der rasch dahinwelkt. Ein willkommenes Geschenk sind Gebäck und Torte - in großzügigen Mengen. |
| Geld (siehe auch Währung) | Ägyptisches Pfund (LE): 1 LE (100 Piaster). Der LE-Kurs ist an den US-$ gekoppelt. Die Hotelrechnung wird mit Kreditkarte oder in harter Währung (vorzugsweise US-$) beglichen. Es gibt Geldscheine zu 1, 5, 10, 20, 50 und 100 LE; Münzen zu 5, 10, 20 und 25 Piaster sowie Scheine zu 5, 10, 25 und 50 Piaster. Bargeldtausch bei Banken und in privaten Wechselstuben. Reiseschecks sowie die gängigen Kreditkarten werden meist akzeptiert. Bargeldabhebungen an Automaten sind mit Master/EuroCard und Visa unkompliziert. |
| Geschäftsgebaren | Vorsicht ist bei Geldgeschäften aller Art angebracht. Leisten Sie für Waren oder Dienstleistungen nur geringfügige Anzahlungen, sonst kann es nach hiesiger Sitte ewig dauern, bis Sie die Leistung für Ihr Geld bekommen. Bei Geschäften wird immer Bargeld erwartet - nichts anderes, auch keine Schecks, sollten Sie annehmen und selbst nur mit Bargeld bezahlen. |
| Gesundheit | Viele Ägypten-Urlauber können
ein Lied von der "Rache der Pharaonen" singen: Magen - und
Darmprobleme sind das häufigste Übel. Daher sollte man sich
einen Vorrat an entsprechenden Medikamenten mitnehmen. Als Trinkwasser
und zum Zähneputzen sollte man nur Mineralwasser verwenden. Erkältungen treten vor allem aufgrund der oft zu kalt eingestellten Klimaanlagen auf. Eine weitere Gefahr ist das Trachom, eine Augenkrankheit, die zur Blindheit führen kann. Sie sollten daher keinen Einheimischen ihren Fotoapparat oder ihr Fernglas geben. Weit verbreitet ist die Bilharziose, eine Krankheit die durch kleine Hakenwürmer übertragen wird. Man sollte daher nicht im Nil oder anderen Binnengewässern baden. |
| Handeln & Feilschen | Handeln gehört in Ägypten
zum guten Ton. Wichtig ist, dass sie auch bei jeder Dienstleistung
den Preis vorher ausmachen müssen. Wundern sie sich nicht, wenn
Händler ihnen total überzogene Preise nennen, das ist vollkommen
normal. Sie können den Händler herunterhandeln und sich
darüber freuen, daß sie ein Geschäft gemacht haben
- und er freut sich, weil er wirklich ein Geschäft gemacht hat...
Auf keinen Fall sollten sie sich unter Druck setzen lassen. Im Basar einzukaufen, ohne zu handeln, wäre ein Unding. Beginnen Sie mit dem Feilschen bei 30-40% des verlangten Preises. Wenn Sie dem Händler nach einem gemeinsamen Tee am Ende 50-60 % bezahlen, dann haben Sie gut gehandelt. Zur Taktik gehört es durchaus, die Verhandlungen abzubrechen und zu gehen. Allerdings: Ein einmal ausgehandelter Preis muss auch bezahlt werden. Geschäfte außerhalb der Basars haben Festpreise und lassen nur geringfügig oder gar nicht mit sich handeln. |
| IBM, das ägyptische | siehe weiter oben. Das ägyptische IBM bedeutet für den Besucher aus dem Westen nichts anderes als G E D U L D I G S E I N ! insha'allah |
| Impfungen (siehe auch Gesundheit) | Sind momentan (zumindest am Sinai) nicht dringend erforderlich. Dennoch sollten sich reisende informieren, vor allem wenn sie längere Zeit und abseits von touristischen Pfaden unterwegs sind. Eine Übersicht der empfohlenen Impfungen finden Sie unter http://www.pharmazie.com/travel/COUNTRY/egyD.htm |
| Kleidung | An Touristenorten wie Hurghada oder Sharm el Sheikh kann man leicht vergessen, dass man sich in einem islamischen Land bewegt. Doch auch hier gibt es Fettnäpfchen genug, in die man treten kann. So sind "oben ohne" und FKK streng verboten. Beim Anblick von Männern in kurzen Hosen lacht der Ägypter von Herzen. |
| Moscheen | Fünfmal am Tag ruft der Muezzin die Gläubigen zum Gebet, auch wenn die meisten Ägypter nur zum großen Freitagsgebet in der Moschee zusammenkommen. Dem Gebet geht eine rituelle Waschung voraus. Nicht-Muslime sind in den Moscheen außerhalb der Gebetszeiten willkommen. Sie müssen wie die Gläubigen die Schuhe ausziehen. Frauen werden nur mit Kopftuch eingelassen. Mit Shorts und schulterfreiem Hemdchen müssen auch Männer draußen bleiben. |
| Öffnungszeiten | Geschäfte haben meist von 9.00 - 18.00 Uhr (in den touristischen Zentren gilt es allerdings nicht), Behörden von 9.00 - 15.00 Uhr geöffnet. Samstag und Sonntag sind normale Arbeitstage, dafür ist der Freitag frei. Die Zeiten gelten nicht während des islamischen Fastenmonats Ramadan. In dieser Zeit kommt das öffentliche Leben tagsüber zum erliegen. |
| Ramadan | Während des Fastenmonats dürfen die Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts konsumieren. Es verbietet sich also, in dieser Zeit tagsüber in der Öffentlichkeit zu rauchen, zu essen oder zu trinken. Innerhalb von Restaurants und Hotels ist dies jedoch kein Problem. |
| Schlepper | Lassen Sie sich weder von Schleppern im Basar noch von einem Führer oder Taxifahrer in angeblich besonders preisgünstige Geschäfte, Fabriken oder Restaurants locken. Der Schlepper kassiert mindestens 30 % der verlangten Summe, die auf den Verkaufspreis aufgeschlagen werden. |
| Sicherheit | Ägypten ist in Bezug auf klassische
Kriminalität und ausländische Besucher ein relativ sicheres
Land. Anders sieht es mit der Gefährdung durch islamische Terroristen
aus. Die Regierung hat seit 1997 große Anstrengungen unternommen
um, vor allem in den Touristenhochburgen, durch die massive Präsenz
der Sicherheitskräfte weitere Anschläge zu verhindern. Beachten
Sie hierzu die aktuellen Reisehinweise des Auswärtigen Amtes. Kairo hat nach einer Studie der Uni Bochum die höchste Mordrate der Welt. Dennoch keine Sorge: Die Taten geschehen fast ausnahmslos im sozialen und familiären Umfeld; Übergriffe auf Ausländer kommen so gut wie nicht vor. Auf den Straßen kann man sich als Tourist Tag und Nacht sicher fühlen. Allerdings sind einige Orte wegen der Gefahr terroristischer Anschläge z.Zt. nur im Polizeikonvoi zugänglich. Assiut ist als fundamentalistische Hochburg gänzlich für den Tourismus gesperrt. Üblicherweise wird die Strecke Kairo - Luxor per Flugzeug zurückgelegt, nicht mit Auto, Bus, Schiff oder Bahn. Selbst Luxor, Assuan und Hurghada darf man jetzt nur im Polizeikonvoi verlassen. |
| Telefonieren | Ortsgespräche von vielen Kiosken; Auslandsverbindungen nur von den Telefonämtern und öffentlichen Telefonzellen. Telefonkarten erhält man im Telefonamt oder am Kiosk zu 10 oder 30 LE. GSM-Handys funktionieren (Roaming); bester Anbieter MobiNil (602 01 im Display). Hotels verlangen hohe Gebühren (meist 3 Min. Mindestgebühr). Telefonnummern ändern sich häufig unangekündigt. Vorwahl Ägypten +20; Vorwahl D +49, A +43, CH +41, dann Ortsnetzkennzahl ohne 0 und Rufnummer. |
| Währung | Offizielle Währung ist das ägyptische Pfund (Abkürzung L. E.). Ein Pfund entspricht 100 Piaster. Münzen sind so gut wie nicht im Umlauf. Die Ein- und Ausfuhr von mehr als 20 L.E. ist nicht erlaubt. Der Umtausch ist in Wechselstuben und Banken, sowie in den meisten Hotels möglich. Akzeptiert werden alle gängigen internationalen Währungen, Reiseschecks und und zum Teil Kreditkarten. Den aktuellen Wechselkurs können Sie mit diesem Währungsrechner abfragen. |
| Wüsten-Touren | Touren durch die Wüste sollten Sie niemals allein unternehmen, sondern im Konvoi mit mindestens zwei Wagen und stets mit ortskundiger Begleitung. Beim Besuch der Oasen sollte man den Bewohnern besondere Rücksichtnahme entgegenbringen und die traditionelle Gastfreundschaft der Leute nicht "ausnutzen". |