Massive Korallenbleiche alarmiert Experten
auf Spiegel online
HIER nach zu lesen.
Auffallend dabei ist der Vergleich mit 1997/98, was der Jounalist dabei übersehen hat (lernen die heute eigentlich noch was oder reicht es, einigermaßen fehlerfrei zu schreiben?) ist, dass 1997/98 ein super starker El Ninó war; dieses Jahr gab es wieder ein El Ninó, zwar nicht so ausgeprägt, aber immerhin.
Ich sehe da einen Zusammenhang. 1997/98 sind auf Galapagos die Hälfte aller Meerechsen verhungert, weil durch das viel zu warme Wasser die Algen ausblieben, von denen die leben. Anderen Populationen ging es ähnlich, die Pinguine hatten auch sehr hohe Verluste, weil ihre kleinen Beutefische wegen der Erwärmung nicht kamen. Die große Korallenbleiche im indischen Ozean (sehr betroffen die Malediven) fiel ebenfalls in diese Zeit.
In Malaysia, den Phllipinen und Indonesien kommt noch die immer noch recht verbreitete Dynamit- und Cyanidfischerei an den Korallenriffen erschwerend dazu; auch im Artikel vergessen...
Man sollte als Journalist etwas besser recherchieren und solche bedeutenden Ereignisse mit berücksichtigen, um die Zusammenhänge besser zu verdeutlichen.
Trotzdem ein wichtiger Artikel, weil er vielleicht etwas die Sinne der Öffentlichkeit für dieses Thema schärft, hoffe ich jedenfalls.
Gruss
Roger