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Der Untertitel des Buches "Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften" lässt ahnen, worum es in diesem Buch geht. Der Herausgeber des Buches, Richard David Precht dazu: "Alles was lebt, ist ein fühlendes Wesen. Der Biologe, Philosph und Wissenschaftspublizist Andreas Weber vertritt ein ganz neues Weltbild in der Biologie. Nicht Gene oder Zellen sind der Stoff aus dem das Leben ist, sondern es sind die Gefühle. Eine völlig revolutionäre Sicht in den Naturwissenschaften. Müssen wir unser Bild von der Natur ändern und lernen, die Evolution mit anderen Augen zu sehen?" Ein kurzes Zitat aus dem Buch: "Um uns ganz zu verstehen, müssen wir uns selbst in anderen Lebewesen wiedererkennen. Wiederspiegelung ist ein zentrales Element der menschlichen Identität: Ein Neugeborenes erfährt sich nur dann vollständig, wenn es sich mit seiner Bezugsperson identifizieren kann. Mit dem Schwinden der Natur droht uns damit eine ganz besondere Gefahr: der Verlust der Liebe." Andreas Weber, Jahrgang 1967, studierte Biologie und Philosophie in Berlin, Freiburg, Hamburg und Paris. Er ist als freier Autor, Journalist und Redakteur tätig. Schreibt u.a. für GEO.
Das Buch ist ein Plädoyer für die Natur und für eine Wissenschaft "mit Gefühl", noch ein Zitat daraus: " Dieses Buch wendet sich gegen die naturwissenschaftliche Entzauberung der Welt. Doch es versucht nicht, der >>wissenschaftlichen<< Weltsicht eine irrationale Alternative entgegenzuhalten."
Es liest sich gut, gibt viel zu denken: wir existieren nicht losgelöst von der Natur, sondern sind ein Teil von ihr. Dieser Faktor wurde bei wissenschaftlichen Betrachtungen bisher vernachlässigt... Wissenschaft als Poesie...
Lesenswert: "Alles fühlt", von Andreas Weber, erschienen im Verlag "Welt im Wandel", herausgegeben von Richard David Precht. Buch Nr. 107863 (ISBN Angabe nicht vorhanden)
_________________ „Das Meer ist keine Landschaft, es ist das Erlebnis der Ewigkeit.“ Thomas Mann
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