Das Müllproblem - Versinkt die Küste Menorcas im Dreck?Menorca ist die östlichste Insel der Balearen und nimmt einen zentralen Platz im westlichen Mittelmeer ein. Sie hat eine Fläche von 700 Quadratkilometer und zählt ca. 70.000 Einwohner. Die Verschiedenheiten der Angebote und die Schönheit der Landschaft, machen Menorca zu einer traumhaften Insel. Die Aktivitäten des Menschen finden überall einen harmonischen Rahmen.
Im Oktober 1993 wurde Menorca zum biosphären Reservat durch die UNESCO erklärt. Dieser Beschluss bedeutet die internationale Anerkennung, der einzigartigen Naturwerte der Insel, das harmonische Zusammenspiel von Mensch und Natur und die ausserordentliche biologische Vielfalt, die den grössten Teil der Ökosysteme des Mittelmeeres beinhaltet.
Das hört sich doch recht gut an und trifft auch über dem Meeresspiegel durchaus zu. Doch was passiert im Meer und wer kümmert sich darum? Mir kommt es so vor als ob auf der Insel das Motto gilt:
" Was der Mensch nicht sieht, das kümmert ihn auch nicht ".
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Beim Tauchen begegnet man mittlerweile "Motiven" die im Meer nichts verloren haben. Die Rede ist von Müll. Willkürlich und ohne nachzudenken versenkt. Wäre es nur vereinzelt, könnte man das Thema unter "Belanglos" abhaken. Jedoch scheint sich bei so manchen das hirnlose Beseitigen von Müll im Meer zur neuen Sportart erkoren zu haben.
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Wird dieses Thema angesprochen, stösst man bei dem zuständigen Consell Insular auf taube Ohren. Sie suchen nach einen Schuldigen und haben ihn im Tourismus gefunden. Nur muss dann die Frage erlaubt sein, welcher Tourist schmeisst schon Fahrräder, grosse Plastiksäcke, Kühlschränke, Baumaterial, Registrierkassen usw. ins Wasser?
Dabei ist die Frage der Schuld doch eher zweitrangig. Vielmehr, welches Programm muss aufgestellt werden, um den enthaltenen Müll vor Menorcas Küste fachgerecht zu entsorgen? Natürlich gibt es die ein oder andere Tauchschule, die aus Werbezwecken zu Saisonbeginn eine Säuberungsaktion aufstellt. Das ist ein Anfang, jedoch nur ein Tropfen auf den heissen Stein und kann nicht als Dauerlösung vorgesehen sein. Das Consell Insular ist nach zweimaligen Treffen einfach nicht bereit zu diesem wichtigen Thema ihren Beitrag zu leisten, streichen aber ein Jährliches Budget zu der Erhaltung des Biosphärenreservat fleissig ein.
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Natürlich muss ü.N.N. auch dafür gesorgt werden das die Insel ihren " sauberen Charm" behält. Nur mit diesem wichtigen Thema der Sauberhaltung unter dem Meeresspiegel fühlen sich die Taucher vom Staat absolut alleine gelassen und können nur hoffen, dass bald frischer Wind in die Angelegenheit kommt.