Das Forum für Freunde der Meere und Freunde der Natur

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Dieses Forum hat gewissermaßen historische Wurzeln: Es diente bereits ab 2003 als Informationsplattform des Vereins forum natur & zukunft (fnz), einer der Vorgängerorganisationen von MareMundi, die es heute in der alten Form nicht mehr gibt. Ebenso war es die Plattform des Red Sea Environmental Center (RSEC), einer im Jahr 2003 gegründeten privaten Institution für Wissenschaft, Ausbildung und Umweltschutz am Roten Meer (Dahab, Sinai). "Ob groß (Wal) oder klein (Bakterium), ob Pflanze oder Tier, ob Forschung, Naturschutz, Tauchen oder Berichte über spannende Naturreisen, in diesem Forum können Sie nicht nur viel Interessantes über Natur & Naturschutz und die Meere erfahren, sondern auch Ihre Fragen dazu von Experten beantwortet bekommen“, hieß es damals in der Begrüßung des Forums. Seit vielen Jahren sind die Aktivitäten dieser Forschungs- und Naturschutzinstitutionen unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins MareMundi vereint: MareMundi - Verein zur Förderung der Meereswissenschaften (ZVR 051890525, mare-mundi.eu). Die Meeresschutzorganisation betreibt unter dem Namen Schule am Meer eine Feldstation für Meeresbiologie, Meeresschutz und Ausbildung auf der kroatischen Insel Krk. MareMundi verfolgt drei große Ziele: Schutz ökologisch wertvoller Lebensräume, allgemein zugängliche Bildung in Fragen der Ökologie und Nachhaltigkeit sowie Forschung (Problemanalysen und Lösungsansätze). Wir haben es selbst in der Hand. Nur zusammen können wir die Zukunft gestalten. Und so laden wir Sie ein: Denken Sie mit, diskutieren Sie mit, werden Sie Teil der Problemlösung!
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BeitragVerfasst: 26 Jan 2008 11:25 
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RSEC El Quseir:
Myos Hormos (= Quseir-al-Qadim) und Roms Orient-Handel mit Indien.


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www.redsea-ec.org

G E M E I N S A M - F Ü R - M E H R - N A C H H A L T I G K E I T - A M - R O T E N - M E E R
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... "Nicht zwanzig aegyptische Schiffe im Jahr", sagt ein Zeitgenosse des Augustus, "wagten unter den Ptolemaeern sich aus dem Arabischen Golf hinaus; jetzt fahren jaehrlich 120 Kauffahrer allein aus dem Hafen von Myos Hormos nach Indien." Der Handelsgewinn, den der roemische Kaufmann bis dahin mit dem persischen oder arabischen Zwischenhaendler hatte teilen muessen, floss seit der Eroeffnung der direkten Verbindung mit dem ferneren Osten ihm in seinem ganzen Umfang ...

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:arrow: http://wissenschaft-online.de/artikel/913715&_z=798890 (Miriam Müller)

In der römischen Hafenstadt Myos Hormos, dem heutigen Quseir-al-Qadim am Roten Meer, haben Forscher eine altindische Inschrift aus dem 1. Jahrhundert v. Chr. entdeckt. Die englischen Archäologen von der University of Southampton fanden den Text auf einer Tonscherbe, einst Teil eines indischen Transportgefäßes. Der Fund zeugt von der Bedeutung, die der Hafen für den Orient-Handel des römischen Reichs einnahm.

Bild Der römische Handel nach Indien. Myos Hormos (= Quseir-al-Qadim Bucht nördlich der heutigen Stadt El Quseir, heute die "Ökobucht" von SUBEX / RSEC) spielte dabei eine entscheidende Rolle. :arrow: http://en.wikipedia.org/wiki/Roman_trade_with_India

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Skizze der El Quadim-Bucht in der römischen Zeit.

Die Inschrift ist in einer Kombination aus der tamilischen und der Brahmi-Schrift verfasst und besagt, dass das Gefäß in einem Netz getragen wurde. Es gibt Auskunft über die Form des Transports von Indien über den Seeweg nach Ägypten in das römische Reich. Die Römer importierten verschiedene Luxusgüter wie Seide, Perlen und Gewürze aus dem Orient und tauschten dagegen Wein, feines Geschirr, Glas und Stoffe.

Ägypten wurde 30 v. Chr. mit dem Sieg des Augustus über Marcus Antonius und Kleopatra zur römischen Provinz. Sie nahm aufgrund ihres großen Reichtums eine Sonderstellung unter den Provinzen ein und war die Kornkammer Roms. Erst 1994 konnten französische Forscher belegen, dass es sich bei der Stätte am Roten Meer um den wichtigen Handelshafen Myos Hormos handelt. Sie hatten an der Straße ins Niltal Tonscherben mit dem Namen der Stadt gefunden.

Neben Myos Hormos gab es mit dem Hafen Berenike ein weiteres großes Handelszentrum am Roten Meer. Bereits vor 30 Jahren wurden alt-indische Schriftzeugnisse in Quseir gefunden. Sie stammen allerdings erst aus dem 1. Jahrhundert n. Chr.

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"At any rate, when Gallus was prefect of Egypt, I accompanied him and ascended the Nile as far as Syene and the frontiers of Ethiopia, and I learned that as many as one hundred and twenty vessels were sailing from Myos Hormos to India, whereas formerly, under the Ptolemies, only a very few ventured to undertake the voyage and to carry on traffic in Indian merchandise."
Strabo II.5.12.

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Während der Pharaonenzeit konzentrierte sich der Handel am roten Meer auf die Küsten Ostafrikas. Ab den Ptolomäern (300 v. Chr.) fuhren die Ägypter bis Südarabien und ab der Römerzeit bis Indien und Sri Lanka. In Arikamedu, einem indischen Hafen, wurden römische Töpferware und Münzen gefunden, während Ausgrabungen in Berenike und Quseir El-Qadim indische Tonkrüge, tamilische Inschriften und Produkte aus dem Fernen Osten zu Tage förderten. Während der Mameluken- und Ottomanenherrschaft hatte das Rote Meer eine Schlüsselstellung für den mediterranen Handel mit asiatischen Luxusgütern inne.

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:arrow: aus http://www.imperiumromanum.net/forum/

Myos Hormos (der Mäusehafen oder auch der ‚Weiße Hafen’) war einer der wichtigsten Häfen am Roten Meer und der Antiken Welt. Die zwei Häfen, Myos Hormos und der Schwesterhafen Berenike, versorgten das römische Imperium mit allen Luxusgütern aus dem fernen Osten. Gegründet wurde der Hafen unter der ptolemäischen Herrschaft im 3. Jahrhundert vor Christus.

Von diesem Hafen aus stachen zahlreiche Schiffe, laut Strabon um die 120 pro Jahr, in See, die das Ziel Indien hatten. Geladen hatten sie Wein, Textilien, Keramik, Glaswaren und Edelmetalle. Im Austausch brachten sie die kostbaren Luxuswaren, Gewürze, Seide und Perlen, aus Arabien, Indien, Afrika oder den Gewürzinseln wieder nach Ägypten zurück. Vor dem Hafen liegen drei Inseln, zwei davon sind mit Olivenbäumen bewachsen, die Dritte ist lichter und mit Perlhühnern bevölkert.

Vom Hafen aus wurden die Waren aus dem fernen Indien über den Landweg bis nach Koptos gebracht und dort über den Nil bis nach Alexandria verschifft, auch in umgekehrte Richtung. Riesige Geldsummen durchquerten in Form der Luxuswaren den Hafen. Der römische Staat profitiert davon mit einer großen Summe an Steuern.

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Und wohin ging es aus Myos Hormos? Zum Beispiel nach Muziris in Indien ...
http://www.ioz.unibe.ch/lenya/iop/live/ ... ziris.html

... 2004 konnte dagegen ein Archäologenteam, bestehend aus indischen Wissenschaftlern und solchen der University of Southampton - letztere ausgewiesene Experten auf dem Gebiet der Erforschung der römischen Häfen Berenice und Myos Hormos am Roten Meer -, den sensationellen Fund von Fragmenten importierter antiker Weinamphoren aus der Zeit zwischen dem späten 1. Jahrhundert v. Chr. und dem frühen 1. Jahrhundert n. Chr. beim Dorf Pattanam weiter östlich im Landesinneren bekanntgeben. Diese Bruchstücke sind die allerersten archäologischen Belege für die Lage des römischen Muziris an der Südwestküste Indiens. Von einer gründlichen Ausgrabung der Fundstelle in Pattanam - auch bekannt unter den Namen Neeleswaram und Ithilparambu -, die in einer Schicht von 2 m ein Gebiet von 1,5 km2 umfasst, erhoffen sich die Wissenschaftler nun weitere erhellende Zeugnisse dieser römischen Siedlung ...

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Myos Hormos - Quseir al-Qadim, Roman and Islamic Ports on the Red Sea, Volume 1: The Survey and Report on the Excavations

Peacock, David and Blue, Lucy (eds.) (2006) Myos Hormos - Quseir al-Qadim, Roman and Islamic Ports on the Red Sea, Volume 1: The Survey and Report on the Excavations, Oxford, UK, Oxbow Books, 180pp.
http://eprints.soton.ac.uk/11985/

Full text of this item is not available from this server.

Official URL: http://www.oxbowbooks.com/book...m/ID/44929

Item Type: Book
ID Code: 11985
Date of issue: 2006
Additional Information: Between 1999 and 2003, the University of Southampton conducted excavations at the site of Quseir al-Qadim. This excavation was prompted by the idea that the site was not the minor port of Leucos Limen as had been thought but the important site of Myos Hormos. This site, in tandem with its sister harbour at Berenike, saw the bulk of Rome's trade with India and the East. The present volume deals with the survey and excavation of the site, with volumes on the finds to appear at a later date. Part 1: The Region and the State Introduction (David Peacock and Lucy Blue); Regional survey (David Peacock et al); Site survey (Graeme Earl and Darren Glazier); The sedimentary history of the harbour area (Lucy Blue); Part 2: The Excavations Overview (David Peacock and Lucy Blue); The Roman harbour (David Peacock et al); The Islamic harbour (Rebecca Bridgman et al); The Roman town (Penny Copeland et al); The Islamic town (Jill Phillips et al); Discussion and Conclusion (Lucy Blue and David Peacock).
ISBNs: 1842172034
Subjects: C Auxiliary Sciences of History > CC Archaeology
School or Centre: School of Humanities
School of Humanities > Archaeology
Deposited By: bulk, humanities
Deposited On: 31 August 2005

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:arrow: Theodor Mommsen -> Roemische Geschichte - 8. Buch -> 12. Kapitel

Immer wieder wird Myos Hormos (= Quseir-al-Qadim Bucht nördlich der heutigen Stadt El Quseir) in diesem Werk erwähnt:

... um nicht minder gewiss. Koptos ist die ganze Kaiserzeit hindurch der Knotenpunkt dieses Verkehrs geblieben. Aus einer kuerzlich aufgefundenen Urkunde hat sich ergeben, dass in der ersten Kaiserzeit die beiden von danach den Haefen von Myos Hormos und von Berenike fuehrenden Strassen durch die roemischen Soldaten repariert und an den geeigneten Stellen mit den erforderlichen Zisternen versehen worden sind Der Kanal, der das Rote Meer mit dem Nil und also mit dem Mittellaendischen Meer ...

..."denn dort passieren eine Menge von Kaufleuten durch, die nach Aethiopien und Indien reisen." Spaeter legte Hadrian die "neue Hadriansstrasse" an, welche von seiner Antinoosstadt bei Hermopolis, wahrscheinlich durch die Wueste nach Myos Hormos und von Myos Hormos am Meer hin, nach Berenike fuehrte, und versah sie mit Zisternen, Quartieren (stathmoi) und Kastellen (Inschrift: Revue archiologique N. S. 21, 1870, S. 314). Indes ist von dieser Strasse nachher nicht die Rede, und es fragt sich, ob sie Besta...

... erst durch die Roemer. "Nicht zwanzig aegyptische Schiffe im Jahr", sagt ein Zeitgenosse des Augustus, "wagten unter den Ptolemaeern sich aus dem Arabischen Golf hinaus; jetzt fahren jaehrlich 120 Kauffahrer allein aus dem Hafen von Myos Hormos nach Indien." Der Handelsgewinn, den der roemische Kaufmann bis dahin mit dem persischen oder arabischen Zwischenhaendler hatte teilen muessen, floss seit der Eroeffnung der direkten Verbindung mit dem ferneren Osten ihm in seinem ganzen Umfang ...

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... Perser mit Indien (c. 36) so wie der indischen Kauffahrer mit dem nicht roemischen Afrika (c. 14. 31. 32) und mit Persien (c. 36) und Arabien (c. 32). Aber mit keinem Worte deutet er an, dass diese fremden Kaufleute auch nach Berenike, Myos Hormos, Leuke Kome kaemen; ja wenn er bei dem wichtigsten Handelsplatz dieses ganzen Kreises, bei Muza bemerkt, dass diese Kaufleute mit ihren eigenen Schiffen nach der afrikanischen Kueste ausserhalb der Strasse Bab el Mandeb (denn das ist ihm ...

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... Massen auch ausserhalb Aegyptens zur Verwendung: der schoene rote Granit von Syene, die Breccia verde aus der Gegend von Koser, der Basalt, der Alabaster, seit Claudius der graue Granit und besonders der Porphyr der Berge oberhalb Myos Hormos. Die Gewinnung derselben ward allerdings groesstenteils fuer kaiserliche Rechnung durch Strafkolonisten bewirkt; aber wenigstens der Transport muss dem ganzen Lande und namentlich der Stadt Alexandreia zugute gekommen sein. Welchen Umfang der ...

... dies an der Muendung des zum Nil fuehrenden Kanals, bei den Ortschaften Arsinoe, Kleopatris, Klysma, alle drei in der Gegend des heutigen Suez. Weiter abwaerts entstanden ausser manchen kleineren Anlagen die beiden bedeutenden Emporien Myos Hormos, etwas oberhalb des heutigen Koser, und Berenike im Trogodytenland, ungefaehr in gleicher Breite mit Syene am Nil sowie mit dem arabischen Hafen Leuke Kome, von der Stadt Koptos, bei der der Nil am weitesten oestlich vorspringt, jenes sechs ...

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... ward Adane, das heutige Aden. Von hier aus gingen die Waren zu Wasser, sicher ueberwiegend auf arabischen Schiffen, entweder nach eben jenen Stapelplaetzen am Arabischen Meerbusen und also nach den syrischen Haefen oder nach Berenike und Myos Hormos und von da nach Koptos und Alexandreia. Dass dieselben Araber ebenfalls in sehr frueher Zeit sich der gegenueberliegenden Kueste bemaechtigten und ihre Sprache und Schrift und ihre Zivilisation nach Habesch verpflanzten, wurde schon gesagt. ...

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Bild Der römische Handel nach Indien. Myos Hormos (= Quseir-al-Qadim Bucht nördlich der heutigen Stadt El Quseir, heute die "Ökobucht" von SUBEX / RSEC) spielte dabei eine entscheidende Rolle. :arrow: http://en.wikipedia.org/wiki/Roman_trade_with_India

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:arrow: Information about ancient Roman and Islamic Quseir provided by Quseir al-Qadim Project at The University of Southampton, and the Quseir Heritage Preservation Society.

Quseir al-Qadim is about eight kilometres north of the modern town of Quseir on the coast of the Egyptian Red Sea.

Researching the History of Quseir | Myos Hormos

Bild Die heutige Quseir al-Qadim Bucht des Mövenpick-Resorts und die bei Tauchern so beliebt "Ökobucht" von SUBEX/RSEC ist identisch mit dem antiken Hafen Myos Hormos.

Trade with the spice lands via the Red Sea during the Ptolemaic and Roman periods is well attested to in classical works of Pliny, Strabo and the Periplus. Goods were shipped to Myos Hormos (ancient name for Quseir), then to Quft (c. 100 kms nw) and up the river to Alexandria for further shipment across the Mediterranean. One important question arises as to why Quseir lost its importance during the Roman period and why thereafter there seems to be no sign of habitation until the Islamic period. This is why Berenice, further south on the Sudanese border (in the neighbourhood of the Arab cAydhab), became the preferred landing.

cAydhab (c. 400kms nw from Qus) was growing in importance from the 10th century; it was located almost opposite Jeddah, the port of Mecca. But the cAydhab route was gradually abandoned for Quseir (c. 100 kms east of Qus) probably during the Mamulk second part of the 14th century. It is not clear what brought about this change but it seems to have been gradual and politically significant as Qus became the capital of Upper Egypt. By then much of the land and sea traffic came via Quseir. We are told by Muslim geographers that the Yemenites were capable seamen with good sturdy ships.

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The Mamulks' presence at Quseir was to protect the annual pilgrimage to the Holy Cities and the shipping of the eastern trade known as the “spice” trade. Several documents describing this trade come from the 11th-century Cairo Geniza documents (a corpus of business and private letters) and the present Quseiri documents under study.
Excavations at Quseir al-Qadim

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Excavations at Quseir al-Qadim on the Egyptian Red Sea coast are currently being conducted by the University of Southampton (1999 to 2003) under the direction of David Peacock and Lucy Blue. Earlier digs were undertaken by the University of Chicago archaeological team led by Donald Whitcomb and Janet Johnson (1978 and 1982). Roman occupation (late 1st to early 3rd centuries AD) was found and there are ephemeral remains of the 13th and 14th century late Ayyubid to early 15th century Mamulk periods. The excavations have provided important information as to the geological and topographical structure of the Roman and Islamic harbours and have identified a number of environmental factors that have influenced the settlement pattern.

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Excavations reveal a fascinating glimpse of the food supply and diet during this period with imports from India, such as black pepper, rice and coconut. Coconut fibre (coir) was used to construct nautical rope in a wide variety of plies and matting. Textiles with high quality fabrics from India show Arabic script and palmette decoration. The range of textiles (a large market for pilgrims) attests to the importance of fabrics in the inhabitants’ daily lives at Quseir, evidence that is often lost in other sites because of poorer preservation. It also raises interesting questions about the large number of textiles from India, many pieces of distinctive high quality, in a site without an agricultural hinterland. A diverse range of Islamic material was recovered including wares of Egyptian provenance but also numerous types (dated 13th to 15th centuries) coming from Arab countries, East Africa and China.

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Historical Quseir: Myos Hormos

Old Quseir used to be known to the Romans as the port of Myos Hormos. Historically, this makes old Quseir one of the most important points for trade with the east, and with India. Excavations have uncovered many artefacts from places far from Quseir, such as amphora (jars used for transport for liquids and small items such as olives), stone from Yemen, and Indian pottery.

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Myos Hormos had trade links over both the ocean, and across the desert. Ancient remains of Roman forts and watchtowers can be seen guarding the routes, as well as providing a source of water via their wells.

The waterfront at Myos Hormos was one of the key points to its trade links, and archeologists have discovered massive numbers of amphora in the area, remnants of the enormous amounts of overseas trade that occurred in the area.

A typical dwelling in Myos Hormos would be made of mud bricks, though a few of the buildings in the area were stone. As for the occupations of the inhabitants, there is evidence of a large number of fishermen, and a bakery, as well as metalworking.

The diet of a citizen of Myos Hormos would generally be rich in seafood, but much of their food was brought in from the Nile valley. The major food import was grain, for use in breadmaking. The Romans of Myos Hormos are also known to have eaten a wide range of meat, from camel to sheep, which would also be used to provide wool for clothing. For footwear, the people of Myos Hormos wore rope sandles or leather shoes.
Historical Quseir: Islamic Quseir

It is thought that after the Romans abandoned Myos Hormos, it lay empty for a thousand years. During Islamic times, around six hundred years ago, people began to move back to the area, and Quseir once again became a trade centre. Findings from Islamic Quseir include Indian cloth and Chinese pottery.

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As with the Romans, the average dwelling in Quseir al-Qadim was made of mud bricks, though other buildings such as storehouses, or shops were made of stone. During this era, some of the old Roman buildings were used as animal shelters.

The diet of the inhabitants of Quseir al-Qadim was similar to that of the residents of Myos Hormos, although pigs were strictly off the menu. Grains, dates, nuts and fruits were brought in from the Nile valley.

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One of the most interesting finds in old Quseir is a burial ground, which revealed that there had been a period of many deaths among the inhabitants of Quseir al-Qadim, possibly indicating a plague.

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Rather than wool, the Islamic era saw the inhabitants of Quseir al-Qadim dressed in cloth, dyed in bright colours. There is evidence of a large amount of jewellery made of glass beads.

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Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi


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