Das Forum für Freunde der Meere und Freunde der Natur

Willkommen im Forum für Freunde der Meere und Freunde der Natur!

Dieses Forum hat gewissermaßen historische Wurzeln: Es diente bereits ab 2003 als Informationsplattform des Vereins forum natur & zukunft (fnz), einer der Vorgängerorganisationen von MareMundi, die es heute in der alten Form nicht mehr gibt. Ebenso war es die Plattform des Red Sea Environmental Center (RSEC), einer im Jahr 2003 gegründeten privaten Institution für Wissenschaft, Ausbildung und Umweltschutz am Roten Meer (Dahab, Sinai). "Ob groß (Wal) oder klein (Bakterium), ob Pflanze oder Tier, ob Forschung, Naturschutz, Tauchen oder Berichte über spannende Naturreisen, in diesem Forum können Sie nicht nur viel Interessantes über Natur & Naturschutz und die Meere erfahren, sondern auch Ihre Fragen dazu von Experten beantwortet bekommen“, hieß es damals in der Begrüßung des Forums. Seit vielen Jahren sind die Aktivitäten dieser Forschungs- und Naturschutzinstitutionen unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins MareMundi vereint: MareMundi - Verein zur Förderung der Meereswissenschaften (ZVR 051890525, mare-mundi.eu). Die Meeresschutzorganisation betreibt unter dem Namen Schule am Meer eine Feldstation für Meeresbiologie, Meeresschutz und Ausbildung auf der kroatischen Insel Krk. MareMundi verfolgt drei große Ziele: Schutz ökologisch wertvoller Lebensräume, allgemein zugängliche Bildung in Fragen der Ökologie und Nachhaltigkeit sowie Forschung (Problemanalysen und Lösungsansätze). Wir haben es selbst in der Hand. Nur zusammen können wir die Zukunft gestalten. Und so laden wir Sie ein: Denken Sie mit, diskutieren Sie mit, werden Sie Teil der Problemlösung!
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BeitragVerfasst: 05 Apr 2012 11:54 
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Die Osterglocken läuten den Frühling ein

Narzissen blühen im Garten oder „wild“ in der Eifel

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Kalte, raue Eifel, nicht als Nadelbäume? Weit gefehlt: Die Wiesentäler der Rureifel bei Monschau – unweit der belgischen Grenze – bieten im Frühjahr ein Naturschauspiel, das einmalig in Deutschland ist. Über und über sind die Wiesen dann leuchtend gelb bedeckt mit Millionen von wild wachsenden Narzissen.

Neben dem feuchten Atlantikklima haben wir die Narzissenvorkommen der Jahrhunderte langen schonenden Wiesennutzung der Eifelbauern zu verdanken. Nach dem Zweiten Weltkrieg allerdings drohten Kunstdüngereinsatz und Fichten-Aufforstung den auch Osterglocken genannten Narzissen den Garaus zu machen. Erst die Ausweisung von Schutzgebieten Mitte der 70er Jahre konnte wenigstens die Restbestände bewahren. Außerdem wurden in den letzten Jahren mit hohem Geldeinsatz vor allem der NRW-Stiftung mit Fichten bestockte Flächen aufgekauft und wieder in Wiesen umgewandelt.

Geführte Touren zu den Narzissen

nzwischen sind die Narzissenwiesen wenige Kilometer westlich des Eifel-Nationalparks eine große Touristenattraktion. An sonnigen April-Sonntagnachmittagen kann es da recht voll werden, zumal viele Naturfreunde per Auto anreisen, obwohl es auch Busverbindungen zum Beispiel von Aachen aus gibt. Die Narzissen lassen sich bestens von den Wegen aus bewundern. Natürlich gehören wild wachsende Narzissen zu den besonders geschützten Arten und dürfen nicht gepflückt werden.

Broschüren mit Wanderrouten gibt es bei der Touristinformation Monschau, Tel. 0 24 72-8048-0 (für das Perlenbachtal) und bei der Touristinformation Hellenthal (für das Oleftal), Tel. 02482-85 115. 2012 bietet der Naturpark Hohes Venn/Eifel vom 6. April bis 6. Mai geführte Narzissen-Wanderungen an. Die dreistündigen Touren finden bei jedem Wetter statt, Kosten: vier Euro für Erwachsene und zwei Euro für Kinder. Infos zum Stand der Narzissenblüte gibt es unter der Hotline 01 80-5 01 25 00.

Narzissen für den Garten

Wem der Weg in die Eifel zu weit ist, kann sich die Frühlingsboten auch in den Garten holen. Neben der rein gelben Narcissus pseudonarcissus wie in der Eifel kommen von Europa bis Mittelasien rund 50 wilde Narzissenarten vor, viele davon rund um das Mittelmeer. Für den Garten ist das Angebot allerdings ungleich größer, denn Narzissen lassen sich hervorragend kreuzen und weiterzüchten. Alleine in der Liste der Königlich-Britischen Gartenbaugesellschaft sind sage und schreibe 24.000 Narzissensorten verzeichnet. Gemeinsam haben sie die Grundfarben weiß oder gelb, manchmal mit orangen oder auch grünlichen Blütenteilen. Die Blüte besteht aus einem äußeren, strahlenförmigen Blütenkranz – dem Perianth – und der inneren, als Trompete bezeichneten Krone.

Vorsicht giftig!

Narzissen gehören zu den Amaryllisgewächsen. Der Namensursprung liegt im griechischen „Narke“, zu Deutsch Lähmung oder Erstarrung. Dabei sind trotz intensiven Duftes Lähmungserscheinungen nach dem Riechen an Osterglocken eher unwahrscheinlich. Die Pflanzen sind aber tatsächlich giftig – nicht nur für Wühlmäuse, die deshalb die Zwiebeln verschonen. Die gesamte Pflanze mit Schwerpunkt in der Zwiebel enthält giftige Alkaloide, darunter Lycorin. Selbst Blumenwasser in Vasen wird dadurch giftig. Symptome können sein Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüche und Durchfall. Bei starker Vergiftung kann es auch zu Lähmungen und zum Kollaps kommen. Auch der Pflanzensaft ist toxisch, er führt im Kontakt zu Hautentzündungen, der so genannten Narzissendermitis.

Die Gartennarzissen bevorzugen durchlässigen und humusreichen Boden. Der Standort kann sonnig sein oder auch im Halbschatten liegen. Die Narzissenzwiebeln pflanzt man im Frühherbst 15 bis 20 Zentimeter tief (doppelte Zwiebelgröße) in kleinen Gruppen, hilfreich sind Kompost- und Hornspangaben in die Pflanzlöcher. Die Blühzeit reicht je nach Sorte von Februar bis Anfang Mai. Abgeblühte Blüten sollte man gleich abschneiden, die Blätter aber erst nach dem Verwelken der Pflanze. Die Zwiebeln vermehren sich von alleine, so dass über die Jahre die Narzissentrupps immer größer werden. (elg)

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