Das Forum für Freunde der Meere und Freunde der Natur

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Dieses Forum hat gewissermaßen historische Wurzeln: Es diente bereits ab 2003 als Informationsplattform des Vereins forum natur & zukunft (fnz), einer der Vorgängerorganisationen von MareMundi, die es heute in der alten Form nicht mehr gibt. Ebenso war es die Plattform des Red Sea Environmental Center (RSEC), einer im Jahr 2003 gegründeten privaten Institution für Wissenschaft, Ausbildung und Umweltschutz am Roten Meer (Dahab, Sinai). "Ob groß (Wal) oder klein (Bakterium), ob Pflanze oder Tier, ob Forschung, Naturschutz, Tauchen oder Berichte über spannende Naturreisen, in diesem Forum können Sie nicht nur viel Interessantes über Natur & Naturschutz und die Meere erfahren, sondern auch Ihre Fragen dazu von Experten beantwortet bekommen“, hieß es damals in der Begrüßung des Forums. Seit vielen Jahren sind die Aktivitäten dieser Forschungs- und Naturschutzinstitutionen unter dem Dach des gemeinnützigen Vereins MareMundi vereint: MareMundi - Verein zur Förderung der Meereswissenschaften (ZVR 051890525, mare-mundi.eu). Die Meeresschutzorganisation betreibt unter dem Namen Schule am Meer eine Feldstation für Meeresbiologie, Meeresschutz und Ausbildung auf der kroatischen Insel Krk. MareMundi verfolgt drei große Ziele: Schutz ökologisch wertvoller Lebensräume, allgemein zugängliche Bildung in Fragen der Ökologie und Nachhaltigkeit sowie Forschung (Problemanalysen und Lösungsansätze). Wir haben es selbst in der Hand. Nur zusammen können wir die Zukunft gestalten. Und so laden wir Sie ein: Denken Sie mit, diskutieren Sie mit, werden Sie Teil der Problemlösung!
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BeitragVerfasst: 04 Apr 2013 17:28 
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Mysteriöses Delfinsterben in der Toskana - Italienische Umweltbehörden alarmiert

Seit Jahresbeginn verendeten allein an den Stränden der Toskana 25 Streifendelfine. Über die Ursachen wird gerätselt - und geforscht.

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Grosseto - Ein mysteriöses Delfinsterben an der italienischen Westküste hält Umweltbehörden und Tiermediziner in Atem. Seit Jahresbeginn wurden allein an den Stränden der Toskana 25 Streifendelfine angeschwemmt. Bereits jetzt seien in Italien so viele Delfine gestrandet wie normalerweise im Jahresdurchschnitt, beklagt die Umweltbehörde Arpat. In deren Auftrag forschen Wissenschaftler bislang ergebnislos nach den Ursachen des Delfinsterbens. Für Menschen bestehe jedoch keine Gefahr, betont Fabrizio Serena vom Arpat-Büro in Grosseto.

Jährlich stranden durchschnittlich insgesamt bis zu 340 Delfine an Italiens Küsten. Im ersten Quartal waren es bereits 115, darunter 90 Streifendelfine. Bei allen anderen Arten bewege sich die Zahl der Todesfälle im Bereich der Norm, betont der Veterinärmediziner Sandro Mazzariol von der Universität Padua, der im Auftrag der Umweltbehörde Proben der Tierkadaver untersucht.

"Die Delfine weisen geschwächte Abwehrkräfte auf, denn sie sind voller Parasiten", erzählt Mazzariol. Eine gemeinsame Todesursache konnte bislang jedoch ebenso wenig festgestellt werden wie der Grund für das geschwächte Immunsystem. "Wir forschen in alle Richtungen", versichert der Tiermediziner. Einige Delfine wiesen Viruserkrankungen auf, bei anderen wurden Bakterien festgestellt. Einer der Gründe für die schwachen Abwehrkräfte der geschützten Tiere könnte die Meeresverschmutzung sein, mutmaßt der Veterinär. "Schwermetalle und Biotoxine von blühenden Algen befinden sich aber nicht erst seit gestern im Wasser, deshalb erklären sie die erhöhte Zahl der Todesfälle nicht." Auszuschließen sei, dass eine Verunreinigung des Wassers etwa durch das vor der toskanischen Insel Giglio gestrandete Kreuzfahrtschiff Costa Concordia das Delfinsterben auslöse. "Dann wären auch andere Fischarten betroffen."

Die Umweltbehörde Arpat bemüht sich, vor dem Beginn der Badesaison Sorgen über Gefahren für Urlauber zu zerstreuen. Nicht nur rund um die Costa Concordia, sondern vor der gesamten Küste wird die Wasserqualität regelmäßig gemessen. Nach jedem Fund eines gestrandeten Delfins sperrt die Küstenwache den Strandabschnitt ab, bevor Experten der Umweltbehörde die Tierart feststellen und dessen Länge messen. Proben des Mageninhalts und ein Zahn des Tieres werden daraufhin in veterinärmedizinische Labors geschickt. "Wir führen genaue Kontrollen durch, denn man darf nichts dem Zufall überlassen", sagt der Delfin-Experte der Umweltbehörde, Fabrizio Serena.

BETTINA GABBE

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