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BeitragVerfasst: 15 Jan 2015 19:02 
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Erste Präsentation des neuen Buches „Von Pressburg nach Salzburg“ auf slowakischem Boden

Das Österreichische Kulturforum Bratislava war am Mittwoch (14. Januar 2015 um 18.00) Schauplatz der ersten Präsentation des neuen Buches „Von Pressburg nach Salzburg“ des Autorenduos Robert Hofrichter und Peter Janoviček auf slowakischem Boden. Nähere Informationen über das Buchprojekt sind unter http://www.pressburg-salzburg.eu zu finden.
Nach eigener Definition (http://www.bmeia.gv.at/europa-aussenpol ... ratislava/ ) vermittelt die Insititution „durch Aktivitäten auf dem gesamten Gebiet der Slowakei ein der vielschichtigen Wirklichkeit des heutigen Österreichs entsprechendes, von Klischees befreites Bild unseres Landes. Durch die jahrhundertelange gemeinsame Geschichte wissen unsere slowakischen Nachbarn zweifellos mehr über Österreich als die Bevölkerung vieler anderer Länder. Doch bedingen eben diese engen historischen Bindungen zuweilen auch ausgeprägtere Stereotype als anderswo, die es durch eine reflektierte Kulturarbeit bewusst zu machen und zu hinterfragen gilt.“
Das 1990 gegründete Österreichische Kulturforum ist an der Österreichischen Botschaft in Bratislava angesiedelt (http://www.bmeia.gv.at/sk/botschaft/bratislava.html).
Der Saal des Kulturforums war bis auf den letzten Platz und darüber hinaus gefüllt. Der Botschafter selbst, Mag. Helfried Carl M.A., hat die Präsentation eröffnet, und zur großen Freude der Autoren seine Wertschätzung für die Inhalte des neuen Buches geäußert, das er bereits vorher lesen konnte. „Es erfüllt eine wichtige Aufgabe, indem es den Österreichern tiefere Einblicke in ihr Nachbarland Slowakei ermöglicht, denn sie wissen über dieses Land zu wenig,“ sagte der Botschafter sinngemäß. Es war tatsächlich eine der wichtigsten Intentionen der Autoren dem weit verbreiteten Unwissen über die Nachbarn und ihre Geschichte den Kampf anzusagen. Wenn es im eingangs zitierten Text heißt, dass „durch die jahrhundertelange gemeinsame Geschichte wissen unsere slowakischen Nachbarn zweifellos mehr über Österreich als die Bevölkerung vieler anderer Länder“, dann stimmt es, aber es ist eben nur eine Seite der Münze. Die andere ist genau jene, die der Botschafter angesprochen hat, dass die Österreicher über ihre slowakischen Nachbarn viel zu wenig wissen, auf jeden Fall viel weniger, als die Slowaken über sie. Hier herrscht ein deutliches Ungleichgewicht.
Die Autoren unterstrichen in ihrem Vortrag, dass die 40-jährige Teilung Europas durch den Eisernen Vorhang tiefe Gräben hinterlassen hat. Obwohl manche österreichische Ortschaften in Sichtweite von Bratislava liegen, haben ihre Bewohner bis zur Wende die Stadt an der Donau nie besucht. Sie hatten keine realistische Vorstellung davon, wie die Menschen dort gelebt haben.
Das Buch ermöglicht Lesern auf beiden Seiten der Grenze tiefere Einblicke in die gemeinsame Geschichte des Landes und in die „Volksseelen“ und Identitäten der hier lebenden Sprachen und Ethnien.
Der österreichische Botschafter in der Slowakei stammt selbst aus Salzburg, und so war es nicht überraschend, dass der Buchtitel „Von Pressburg nach Salzburg“ sein Interesse geweckt hat.
Das Interesse des Publikums war groß und die aufliegenden Exemplare waren schnell vergriffen. Eine baldige weitere Präsentation in Bratislava ist daher in Planung.

Die Autoren bedanken sich beim Herrn Botschafter Carl und bei allen beteiligten Mitarbeitern der Botschaft für die freundliche Aufnahme und den zur Verfügung gestellten Raum. Ebenso danken sie den zahlreich erschienen interessierten Besuchern und Vertretern der Medien. Der gestrige Abend zeigte, dass das Interesse an der gemeinsamen Geschichte und an Gemeinsamkeiten zwischen Nachbarn generell groß ist!

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Der Botschafter selbst, Mag. Helfried Carl M.A., hat die Präsentation eröffnet

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(c) Fotos: Dávid Altdorffer

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Die ... Begeisterung, die wir beim Betrachten der Natur empfinden, ist eine Erinnerung an die Zeit, da wir Tiere, Bäume, Blumen und Erde waren ... das Wissen um unser Einssein mit allem, was die Zeit vor uns verborgen hält. Leo N. Tolstoi


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